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Fechtklub Hannover von 1862 e.V.

- Deutschlands ältester Fechtverein -

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Wer sich für das Fechten interessiert, hat zunächst eine Menge Fragen auf dem Herzen. Die häufigsten Fragen möchten wir hier beantworten:

Was muss ich tun um anzufangen?
Wer Interesse am Ausprobieren hat, schreibt uns einfach eine E-Mail, oder aber greift zum guten alten Telefon. Ansprechpartner findet Ihr bei Kontakt oder im Impressum. Wir machen einen Termin aus – und schon geht´s los. Besonders freuen wir uns über Gruppen, die uns anrufen – vielleicht aus der Firma, der Schule oder dem Freundeskreis. So macht es am meisten Spaß!


Ist Fechten gefährlich oder tut es weh?
Fechten ist etwa so gefährlich wie Tennis; so starke Blessuren wie z.B. beim Fu§ball sind durch die Schutzkleidung kaum möglich. Sicherlich hat man mal einen blauen Fleck – aber in welcher Sportart, außer beim Schach, gibt es das nicht? Die Waffen sind Sportgeräte: Die Klinge ist stumpf und hat keine Spitze. Das Ziel ist es, den Gegner zu treffen, aber nicht zu verletzen. Der Schutzanzug ist zertifiziert und aus hochwertigem Material, so dass die Waffen nicht durchkommen. Eine ebenfalls zertifizierte Maske (Fechter sagen "Maske" nicht "Helm") schützt unser Gesicht.


Bin ich noch zu jung zum Fechten?
Beim Fechtklub können Mädchen und Jungen ab einem Alter von 6 Jahren trainieren. Es gibt Fechter, die mit 14 begonnen haben und es noch zu nationalem Erfolg gebracht haben und es gibt Erwachsene, die schon nach weniger Zeit das Mittelfeld der Landesrangliste schmücken können. Generell gilt: Besser heute als morgen - und bei Leistungssportlern liegt das Einstiegsalter bei 6-8 Jahren.


Bin ich schon zu alt zum Fechten?
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr... das stimmt nur bedingt! Natürlich stehen die Chancen für eine Olympiateilnahme schlecht, wenn man erst mit Mitte 40 das Fechten lernt. Je jünger man anfängt, desto einfacher geht´s von der Hand. Aber: "Fechten ist einfach!", lernen kann es jeder bei uns, egal wie alt oder jung. Der Erfolg hängt vom Talent, vom Training und dem Ehrgeiz ab, aber der Spaß ist immer da, egal ob als Hobbyfechter oder auf Turnieren.


Ist die Ausrüstung teuer?
Wer sich noch nicht sicher ist, ob er beim Fechten bleibt, braucht sich keine Ausrüstung zu kaufen – für das Probetraining und auch die Zeit danach stellen wir kostenlos eine Ausrüstung. Wenn der Funke überspringt und die Begeisterung für das Fechten geweckt ist, dann will jeder Fechter auch seine eigene Ausrüstung haben. Viele besorgen sich ihre Sachen gebraucht und Eltern kaufen für ihre Kinder die Sachen "auf Zuwachs", so kann man Geld sparen. Eine Ausrüstung hält wirklich lange - ich selbst habe mit 14 Jahren die erste (und günstigste!) Ausrüstung bekommen, nach 6 Jahren brauchte ich eine neue Maske und erst nach 10 Jahren brauchte ich eine neue Weste und Hose (die alte Ausrüstung funktioniert noch immer und wird von Anfängern genutzt).

Die Ausrüstung hat natürlich ihren Preis, aber sie ist nicht viel teurer als eine komplette hochwertige ?Tennisausrüstung. Und wie schon gesagt: Solange nicht der Wunsch nach einer eigenen Ausrüstung besteht, stellt der Verein kostenlos eine zur Verfügung.

Welche Waffe ist für mich die Richtige?
Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Zumeist entscheidet es sich im Laufe der Zeit. Vielleicht findet man die Gegner einer Waffe einfach sympathischer oder man sucht neue Herausforderungen (bzw. Herausforderer). Begonnen wird in der Regel mit dem Florett, einer sehr eleganten Waffe. Für die Kleinsten gibt´s sogar ein Miniflorett. Florettfechten macht Spaß, sieht toll aus und ist eine gute Grundlage für die anderen Waffen. Wer möchte, kann natürlich auch mit dem Degen beginnen oder weitermachen, der taktischsten Disziplin unseres Sports. Kinder sollten allerdings nicht mit dem Degen anfangen, da er im Vergleich zum Florett ziemlich schwer wiegt. Eine neue Ausrüstung muß man sich beim Wechsel vom Florett bis auf ein Körperkabel (und natürlich die Waffe) nicht besorgen. Anders sieht´s da schon beim Säbel aus, der dynamischsten Waffe. Die elektronische Trefferanzeige basiert auf einem ganz anderen Prinzip, deshalb muß bei einem Umstieg einiges neu beschafft werden. Eine neue E-Weste und auch eine E-Maske (nicht etwa "Helm"!) muß man haben. Das kostet natürlich Geld – aber bereut hat es noch niemand. Säbelfechten stellt hohe Ansprüche an Athletik, Bewegungskoordination und Reaktionsschnelligkeit. Am Besten steigt man entweder vom Florett um, oder man startet gleich am Anfang mit dem Säbel durch.


Muss ich Turniere besuchen?
Wer jede Woche trainiert, will sich vielleicht mit anderen, neuen Gegnern messen.
Es gibt Turnier auf Landesebene, auf der man Punkte für die niedersächsische Landesliste sammeln kann. Für die Dt. Meisterschaften qualifizieren sich der Sieger der Landesmeisterschaft und die Besten der Landesrangliste. Dort und bei sogenannten "Qu-B-Turnieren" kann man dann Punkte sammeln für die Dt. Rangliste.

Ob man auf ein Turnier fahren möchte, entscheidet jeder für sich selbst. Der Sportwart wählt passende Turniere aus und fragt, ob Interesse an einer Teilnahme besteht. Hier sind ggf. die Überredungskünste der Eltern gefragt: Nach unseren Erfahrungen haben Kinder eine anfängliche Scheu vor Turnieren, die jedoch schnell verfliegt. Nach einigen Turnieren erlangt man eine Urkunde, dann irgendwann eine Medaille usw. – das stärkt sowohl das Selbstbewußtsein als auch die Freude und Motivation am Sport!
Wer absolut nicht will, muß natürlich nicht auf Turniere fahren, verpasst aber auch ´ne Menge...


Wie läuft ein Turnier ab?
Zumeist fährt ein Betreuer oder die Eltern im Auto zum Turnierort – wenn nötig, wird für Unterkünfte durch den Sportwart oder die Fechter selbst gesorgt. Startgelder, Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten werden vom Verein übernommen bzw. bezuschußt. Manche Eltern bilden Fahrgemeinschaften, wenn sie dabei sein möchten. Beim Turnier wird in Vorrunden (5 oder 6 Fechter; jeder gegen jeden auf 5 Treffer) entschieden, wer am K.O.-Sytem teilnimmt. Wer´s schafft, muß sich gegen die anderen Gegner auf 15 Treffer durchsetzen. Ein Sieg führt in die nächste Runde – eine Niederlage dann zumeist in die Duschräume und zu mehr Erfahrung. Am Ende steht das Finalgefecht, das über den Sieger des Turniers entscheidet. Je nach Größe des Turniers gibt es Geld- oder Sachpreise für die besten 8, eine Urkunde, vielleicht auch eine Medaille oder einen ?Pokal, manchmal auch Präsente für jeden Teilnehmer. Wer sein erstes Turnier besucht, bekommt vom Verein eine Sammelmappe für die Urkunden geschenkt. Einen Schrank oder ein Regal für die Pokale muß sich jeder zuhause selbst besorgen...

FAQs

"Was muss ich tun um anzufangen?"
"Ist Fechten gefährlich oder tut es weh?"
"Bin ich noch zu jung zum Fechten?"
"Bin ich schon zu alt zum Fechten?"
"Ist die Ausrüstung teuer?"
"Welche Waffe ist für mich die Richtige?"
"Muss ich Turniere besuchen?"
"Wie läuft ein Turnier ab?"

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