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Fechtklub Hannover von 1862 e.V.

- Deutschlands ältester Fechtverein -

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Fechten > Regeln

Obmann Vor dem Gefecht Fechtergruß

Vor jedem Gefecht stellen sich die Fechter auf der Fechtbahn voreinander auf und begrüßen sich, den Schiedsrichter und ggf. das Publikum mit dem Fechtergruß. Auch nach dem Gefecht verabschieden sich beide Fechter mit Fechtergruß und Handschlag. Das ist Ausdruck des gegenseitigen Respekts der Gegner.

Für einen fairen Wettstreit schreibt ein Reglement den Verlauf sowie Regeln und Strafen beim Sportfechten vor. Schiedsrichter (sogenannte Obleute) und ein Wettkampfgericht (Technisches Direktorium) überwachen die Einhaltung dieser Regeln und der sportlichen Fairness im Sinne des olympischen Gedankens.

Fechtbahn

Die Fechtbahn ist etwa 14 Meter lang und 2 Meter breit. Zu Beginn eines Gefechts steht der Obmann an der Mittellinie und fordert die Fechter auf, sich jeweils 2 Meter von ihm entfernt an den Startlinien aufzustellen.

Das Verlassen der Fechtbahn während des Gefechts (also das Übertreten mit beiden Füßen) ist nicht erlaubt und führt zur Unterbrechung des Gefechts.

Punktestand und Fechtzeit

Melder

Ein Fechter, der einen gültigen Treffer setzt, erhält einen Punkt. Ein Gefecht ist gewonnen, wenn ein Fechter den erforderlichen Punktestand erreicht hat oder nach Ablauf der Fechtzeit im Vorteil ist.

Gefochten wird in der Regel auf 5 Treffer bzw. 3 Minuten oder 15 Treffer bzw. 3 x 3 Minuten. Auf das Signal "Los!" ("Allez!") des Obmanns beginnt das Gefecht. Nach einem gefallenen Treffer wird das Gefecht durch das Signal "Halt" des Obmanns unterbrochen.

Für verschiedene Verstöße gegen das Reglement oder die sportliche Fairness erteilt der Obmann Verwarnungen (gelbe Karte), Straftreffer (rote Karte) oder gar die Disqualifikation (schwarze Karte) für besonders schwerwiegende Verstöße. Als besonders schwerer Verstoß gilt unter anderem wiederholt gefährliche und brutale Fechtweise und auch das Verweigern des Fechtergrußes am Ende des Gefechts.

Elektronische Trefferanzeige

Verkabelung

Grundlage der Treffervergabe ist die elektronische Trefferanzeige, die gültige Treffer mit roten bzw. grünen Leuchten auf der Seite des Treffenden anzeigt. Ungültige Treffer oder technische Defekte werden durch weiße Leuchten angezeigt.

Ein Fechter wird zwar mit der elektronischen Trefferanlage verkabelt, aber er spürt selbstverständlich keinen Stromfluss. Die Elektrik misst lediglich, ob und wo die Waffe den Gegner berührt hat.

In Kürze

Fechtergruß

Der Fechtergruß ist Ausdruck der sportlichen Fairness und des gegenseitigen Respekts.

Fechtbahn

Die Fechtbahn ist 14 Meter lang und 2 Meter breit. Ein Fechter, der mit beiden Füßen hinter die Endlinie tritt, gilt als getroffen.

Punktestand und Fechtzeit

Ein Fechter, der einen gültigen Treffer setzt, erhält einen Punkt. Ggf. muß bei gleichzeitigen Treffern das Treffervorrecht durch den Obmann interpretiert werden.

Elektronische Trefferanzeige

Grundlage der Treffervergabe ist die elektronische Trefferanzeige, die gültige Treffer mit roten bzw. grünen Leuchten auf der Seite des Treffenden anzeigt.

Modus eines Wettkampfes

Auf einem Wettkampf werden in der Regel gleichgroße Runden mit wenigen Startern gebildet. Die Besten der Runden kommen in ein K.O.-System.

Treffervorrecht

Für das Florett und das Säbelfechten gibt es Vereinbarungen zum Treffervorrecht, wenn beide Fechter einen gültigen Treffer gesetzt (bzw. erhalten) haben.

Wandel des Reglements

Das Reglement erscheint sehr komplex und die flinken Bewegungen werden bei TV-Übertragungen manchmal nur unscharf von den Kameras eingefangen. Deshalb wurde das Reglement vielfach verändert, um die Attraktivität des Fechtsports für den (TV)-Zuschauer zu erhöhen.

Wir bieten kostenloses Probetraining an !